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ram-ret rig-ron ros-rus

Künstler II - R

NameLebensdatenHerkunftsortArbeitsland
 
RampinoGiovannica. 1630 -Roveredo (GR)D
 Architekt. Ließ sich in Bärnau, Oberpfalz nieder, wo er Magdalena Schedel heiratete und 13 Kinder hatte. Bauten in Bärnau, Floss und Vohenstrauß, v.a. aber in der pfalzgräflichen Residenzstadt Sulzbach: ab 1676 Annabergkirche; Wiederaufbau der Pfarrkirche 1687-96 nach Einsturz des Turmes.
  Barockbaumeister und -stukkatoren
 
RecchiGiovanni Antonioca. 1635 -Moltrasio (I)I
 Maler. (Onkel: Giovanni Battista und Giovanni Paolo). Mitarbeiter seiner beiden Onkel in Turin.
 
RecchiGiovanni Battistaca. 1610 -Moltrasio (I)I
 Maler. (Bruder: Giovanni Paolo; Neffe: Giovanni Antonio). Schüler von Pier Francesco Mazzucchelli, genannt il Morazzone. In seinem Atelier in Turin schuf Recchi vor allem historische Szenen.
  Giovanni Battista Recchi
Pier Francesco Mazzucchelli
 
RecchiGiovanni Paolo1605 - 1686Moltrasio (I)I
 Maler. (Bruder: Giovanni Battista; Neffe: Giovanni Antonio). Schuf Freskenzyklen im Palazzo Reale und im Castello del Valentino in Turin.
  Paolo Recchi
Königlicher Palast, Turin
Castello del Valentino, Turin
 
RettiFamilie aus Laino, Val d'Intelvi (I)
 = Reddi, Reddy
 
RettiAndreaatt. 1620/35Laino (I)A
 Architekt und Stuckateur. Arbeitete im Stift Klosterneuburg bei Wien.
  Andrea Retti
Stift Klosterneuburg
 
RettiLeonardoca. 1630 - n. 1703Laino (I)I
 Stuckateur und Bildhauer. Schüler und Mitarbeiter von Ercole Ferrata (1610-1686) aus Pellio im Val d'Intelvi (I). Erwähnt wird Retti in Rom: Kirche Sant'Agnese: Altar der Hl. Emerenziana, 1686; Kirche Il Gesù: Ignatiuskapelle, 1695.
  Kirche Sant'Agnese in Agone
Kirche Il Gesù
 
RettiLivio1692 - 1751Laino (I)D
 Maler. (Vater: Lorenzo Mattia; Brüder: Donato Riccardo; Leopoldo; Paolo). Kam 1717 mit der Familie nach Ludwigsburg, wo sein Onkel Donato Giuseppe Frisoni mit dem Bau des Schlosses beschäftigt war. Livio wurde 1732 zum Hofmaler des Herzogs Eberhard Ludwig von Württemberg und 1743 zum Hofmaler des Kurfürsten Karl Theodor von der Pfalz ernannt. Er schuf u.a. die Fresken in der Kapelle des Ludwigsburger Schlosses.
Livio Retti, Deckenfresko in der Schlosskapelle Ludwigsburg (D), 1747

Livio Retti, Deckenfresko in der Schlosskapelle Ludwigsburg (D), 1747

 Ferner ist Livio Retti in den Schlössern von Ansbach, Würzburg und Mergentheim dokumentiert. Seine Fresken im Rathaus von Schwäbisch Hall gingen 1945 durch einen Brand verloren. Er starb 1751 in Schwäbisch Hall.
  Livio Retti
Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg
Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz und Bayern
 
RettiLorenzo Mattiaca. 1657 - 1742Laino (I)D, I
 Stuckateur und Architekt. (Heirat mit Elena, Schwester des Stuckateurs und Architekten Donato Giuseppe Frisoni; Söhne: Donato; Leopoldo; Livio; Paolo). Arbeitete mit Frisoni im Schloß Ludwigsburg.
 
RettiPaolo1690 - 1748Laino (I)I, D
 Architekt. (Vater: Lorenzo Mattia; Brüder: Donato Riccardo; Leopoldo; Livio). Arbeitete mit seinen Brüdern Donato Riccardo und Leopoldo im Residenzschloss Ludwigsburg. Nicht weit davon entfernt errichtete er 1729-1731 für Wilhelmine von Grävenitz das Schloss Freudental.
  Residenzschloss Ludwigsburg, Baden-Württemberg
Schloss Freudental
Wilhelmine von Grävenitz
 
 
 © U. Stevens 2016
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