a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z

fal-fur

Künstler II - F

NameLebensdatenHerkunftsortArbeitsland
 
FalconiGiovanni Angelo- 1657RovioI
 Architekt. War mit dem Architekten Pier Francesco Cantoni (ca. 1585 - n. 1657) aus Cabbio in Genua.
 
FalconiGiovanni Battistaca. 1600 - 1660RovioPL
 Stuckateur. (Vater: Giovanni Maria?). Arbeitete vor allem in Krakau und im Südosten Polens: Kapelle der Familie Wasa im Schloss Wawel; Jesuitenkirche St. Peter und Paul in Krakau.
Stuckaturen in der Kirche St. Peter und Paul in Krakau (PL)

Giovanni Battista Falconi, Stuckaturen in der Kirche St. Peter und Paul in Krakau (PL), ca. 1630

 Ferner Stuckaturen im Schloss Łańcut und im Schloss Pidhirtsi in der heutigen Ukraine; in der Kathedrale von Zamość; St. Josephskirche in Klimontów; Franziskanerkirche von Krosno; Dominikanerkirche in Lublin.
Stuckaturen in der Dominikanerkirche in Lublin (PL)

Giovanni Battista Falconi,
Stuckaturen in der Dominikanerkirche
in Lublin (PL), um 1650

 Falconis wichtigste Auftraggeber waren die Staatsmänner Stanisław Lubomirski und Jerszy Ossoliński.
  Giovanni Battista Falconi (Treccani)
pl. Wikipedia, Kapelle der Familie Wasa im Schloss Wawel, Krakau (PL)
Kirche St. Peter und Paul, Krakau
Schloss Łańcut
en. Wikipedia, Pidhirtsi Castle
 
FalconiGiovanni Mariaca. 1570 -RovioCZ
 Stuckateur. (Sohn: Giovanni Battista?). Arbeitete mit dem Architekten Baldassare Maggi aus Arogno.
 
Carloca. 1710 -GentilinoI
 Stuckateur. (Söhne: Alberto; Giuseppe). Schüler des Gian Rodolfo Furlani aus Montagnola; arbeitete in der Toscana. 1730-1732 Stuckaturen in der Kirche Sant'Abbondio und in der Villa Argentina in Gentilino (CH).
Stuckaturen in der Kirche Sant'Abondio in Gentilino (CH)

Carlo Fè, Stuckaturen in der Kirche Sant'Abondio in Gentilino (CH), 1730-1732

  Gentilino (CH)
it. Wikipedia, Kirche Sant'Abbondio, Gentilino
 
Giuseppe1741 - 1807GentilinoI
 Architekt und Ingenieur. (Vater: Carlo; Bruder: Alberto). Arbeitete zusammen mit seinem Bruder in Mailand. Sie errichteten u.a. 1776-1779 zwei Theater nach den Entwürfen von Giuseppe Piermarini: das Opernhaus La Scala und das Teatro Lirico, damals Teatro la Cannobiana genannt. Ferner bauten sie Strassen, Brücken und Kanäle, z.B. den schiffbaren Kanal Naviglio di Paderno nordöstlich von Mailand, der bis 1930 in Betrieb war.
  Hist. Lexikon der Schweiz, Alberto Fè
Theater La Scala, Mailand
it. Wikipedia, Teatro Lirico di Milano
it. Wikipedia, Kanal von Paderno
 
FerrandinoAlessandroatt. 1600/1622Casasco, Val d'Intelvi (I)I
 Bildhauer und Marmorhändler. Arbeitete in Genua.
 
FerrandinoGiovanni Battistaatt. 1611/1657Casasco (I)I
 Bildhauer (Vater: Alessandro; Bruder: Giuseppe).
 
FerrandinoLeonardoatt. 1580Casasco (I)I
 Architekt und Stuckateur.
 
FerrazziniLuigi1822 - ca. 1898MendrisioRus
 Architekt. Arbeitete in St. Petersburg mit Agostino Camuzzi und Ippolito Monighetti.
 
FerrettiCarloca. 1670 - n. 1737Castiglione d'Intelvi (I)D
 Stuckateur. Arbeitete im Residenzschloss Ludwigsburg; im Kloster Ottobeuren (figürlicher Stuck im Kaisersaal, 1723-1726, und Nischenfiguren im Fürstenzimmer, 1724); und in der Residenz Ansbach.
Kloster Ottobeuren (D), Kaisersaal, mit Stuckaturen von Carlo Ferretti

Kloster Ottobeuren (D),
Kaisersaal, mit Stuckaturen
von Carlo Ferretti, 1723-1726

  Carlo Ferretti (Treccani)
Residenzschloss Ludwigsburg
Kloster Ottobeuren
Residenz Ansbach
 
FerrettiDomenico1702 - 1774Castiglione d'Intelvi (I)D
 Bildhauer und Stuckateur. (Vater: Carlo). Arbeitete u.a. im Residenzschloss Ludwigsburg und in der Residenz Ansbach. Starb in Stuttgart.
 
FerriFelice1807 - 1883LamoneI
 Kupferstecher. Publizierte zusammen mit Giocondo Albertolli das Buch Corso elementare di ornamenti architettonici, Ed. Valadini, Mailand 1845.
 
Filippis (de)Giacomo1825 -LuganoRus
 Ingenieur. (Vater: Giuseppe; Bruder: Antonio). Baute Eisenbahnen in Russland.
 
Filippis (de)Giuseppe1754 - n. 1794LuganoRus
 Architekt. (Söhne: Antonio; Giacomo).
 
FontanaFrancesco1666 - 1697ChiassoPL, CZ
 Stuckateur. (Bruder: Baldassare Fontana). Arbeitete mit seinem Bruder. Starb in Olmütz (CZ) am 14. März 1697.
  Biographie Baldassare Fontana
 
FontanaMarsilio- 1598MelideI
 Architekt (Brüder: Domenico; Giovanni). Arbeitete mit seinen Brüdern in Rom und Neapel.
  Biographie Domenico Fontana
 
FossatiCarloatt. 1731 - 1734MerideDK
 Stuckateur. Arbeitete 1731-1734 im Schloss Hirschholm nördlich von Kopenhagen, zusammen mit den Stuckateuren Carlo Maria Pozzi aus Lugano und Giovanni Andreoli aus Muzzano. Das als Versailles des Nordens berühmte Schloss wurde 1810 abgetragen.
Johan Jacob Bruun, Schloss Hirschholm (DK)

Johan Jacob Bruun, Schloss Hirschholm (DK), 1739

 
FossatiGiovanni Mariaca. 1690 -MerideD
 Stuckateur. Tätig in Leipzig, Dresden, Bautzen und im Schloss Hubertusburg.
Casa Fossati in Meride

Casa Fossati in Meride
Foto Wolfram Janzer, 2014

  Hubertusburg
 
FrapolliGiovannica. 1775 - 1826ScaregliaRus
 Architekt. (Bruder: Francesco). Arbeitete zusammen mit seinem älteren Bruder (ca. 1770-1819) als Stadtarchitekt von Odessa, heute Ukraine. Zuerst widmeten sich Franz und Ilja, wie sie dort genannt wurden, dem Ausbau des Hafens mit Schiffswerften und Lagerhäusern (1810-1816) unter der Leitung des holländischen Festungsingenieurs Franz de Volant.
Der Hafen von Odessa, 1837

Der Hafen von Odessa, 1837

 Danach entwarfen sie die Stadtviertel Neuer Markt und Griechischer Markt; ferner die Kathedrale, das Theater, das 1872 nach einem Brand neu gebaut wurde, und das Stadtspital. Der Bauboom ab ca. 1820 bescherte Ilja viele Aufträge für Verwaltungs- und Wohnhäuser, von denen nur wenige noch stehen, darunter das heutige Hotel Frapolli. 1825 entwarf er den Glockenturm der Kathedrale, der von den Brüdern Torricelli vollendet und erst später mit der Kirche verbunden wurde.
Die Verklärungskathedrale in Odessa um 1900

Die Verklärungskathedrale in Odessa um 1900

 Zu dieser Zeit waren auch andere Tessiner Architekten in Odessa tätig: Francesco Boffa aus Agno, die Brüder Giuseppe und Giovanni Torricelli aus Lugano und mehrere Mitglieder der Familie Bernardazzi aus Pambio.
  Odessa
Hotel Frapolli, Odessa
 
FraschinaGiovanni Maria1705 - 1780Bosco LuganeseI, E
 Architekt. (Bruder: Carlo). Ging mit seinem Bruder Carlo 1739 von Genua aus nach Spanien. Unter Philip V. arbeiteten die Brüder an der Sommerresidenz der spanischen Könige, dem Palacio Real La Granja in San Ildefonso bei Segovia, ca. 60 km von Madrid.
Sommerpalast La Granja, Gartenseite

Sommerpalast La Granja, Gartenseite

 Ferner waren sie ausführende Baumeister am Königspalast in Madrid und am Palast Riofrio bei Segovia, der von Virgilio Rabaglio aus Gandria entworfen worden war.
Königspalast in Madrid, erbaut 1734-1764

Königspalast in Madrid, erbaut 1734-1764

  Palacio Real (La Granja)
Palacio Real (Madrid)
Palacio Real (Riofrio)
 
FrisoniPaoloca. 1645 - ca. 1697Laino, Val d'intelvi (I)D
 Stuckateur. (Sohn: Donato Giuseppe Frisoni; Schwiegersohn: Lorenzo Mattia Retti). Arbeitete u.a. im Schloss Ludwigsburg.
  Residenzschloss Ludwigsburg
 
FurlaniGian Rodolfo1698 - 1762MontagnolaI
 Bildhauer und Stuckateur. Tätig in Pisa, Siena und Florenz. Zum Beispiel in der Peter-und Paul-Kirche in Castelfranco di Sotto und in der St. Anna-Kirche in Pisa.
  Castelfranco di Sotto (I)
Peter- und Paul-Kirche in Castelfranco di Sotto
it. Wikipedia, Kirche St. Anna in Pisa
 
 
 © U. Stevens 2014 / 2015
foot