a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z

old-ors

Künstler II - O

NameLebensdatenHerkunftsortArbeitsland
 
OldelliFamilie aus Meride
  Familie Oldelli
 
OldelliAlfonso1696 - n. 1770MerideA, D, NL
 Stuckateur. (Vater: Alfonso; Bruder: Giovanni Antonio). Arbeitete meistens mit seinem älteren Bruder, siehe dort. 1726 heiratete er Maria Teresia Appiani aus Porto Ceresio (I). Gemäß A. Crivelli war er 1713 in Köln und Münster, 1713/14 in Nordkirchen, 1715 in Holland, 1719 in Wien, 1721 in Mannheim, 1723 in Illertissen (Vöhlinschloss) und 1724 in Schwäbisch Hall. Ca. 1735 hängte er den Beruf an den Nagel, studierte Latein und wurde - wie sein Vater - Notar.
  Künstlerfamilie Appiani
Vöhlinschloss, Illertissen (D)
 
OldelliGiovanni Antonio1691 - n. 1758MerideD, A ,PL
 Stuckateur. (Vater: Alfonso; Bruder: Alfonso).
Portrait Giovanni Antonio Oldelli, Privatbesitz

Portrait Giovanni Antonio Oldelli,
Privatbesitz

Mit freundlicher Genehmigung
von Maria Pia Oldelli, Meride (CH)

 Er machte seine Lehrzeit in Deutschland bei den Stuckateuren Giovanni Battista Clerici und Stefano Ignazio Melchion, beide ebenfalls aus Meride. Als Wanderstuckateur bereiste er halb Europa: Österreich, Deutschland, Tschechien, Polen, Holland, Belgien und die deutsche Schweiz. 1732 heiratete er Anna Bussi, die jüngere Tochter von Santino Bussi (vgl. dessen Biografie auf dieser Webseite).
  Histor. Lexikon der Schweiz: Giovanni Antonio Oldelli
Giovanni Battista Clerici
Stefano Ignazio Melchion
Santino Bussi
 
OldelliGiuseppe1793 - 1863MerideRus
 Architekt. (Vater: Giovanni; Grossvater: Giovanni Antonio; Brüder: Ignazio; Santino; Stefano). 1811 war er zusammen mit den Brüdern in Moskau, wo ihn der italienische Architekt Giuseppe Bové in seine Dienste nahm. Zahlreiche von Bové entworfene Bauten im Zentrum Moskaus sind noch erhalten, darunter das Bolschoi Theater. 1820 war Oldelli in der Stadt Tambov mit dem Bau einer Kirche beschäftigt.
  Giuseppe Bové, Architekt
 
OldelliIgnazio1789 - n. 1835MerideRus
 Architekt. (Vater: Giovanni; Grossvater: Giovanni Antonio; Brüder: Giuseppe; Santino; Stefano). 1808 - 1823 in Moskau, wo er wahrscheinlich wie Giuseppe für den vielbeschäftigen Architekten Giuseppe Bové arbeitete. 1835 ist er in der Stadt Pensa erwähnt.
 
OldelliSantino1780 - n. 1823MerideRus
 Maler. (Vater: Giovanni; Grossvater: Giovanni Antonio; Brüder: Giuseppe; Ignazio; Stefano). Erhielt seine Ausbildung bei den Malern Giovanni und Giuseppe Torricelli in Lugano. 1808 - 1823 arbeitete er in Moskau, wo der Wiederaufbau der Stadt nach den Zerstörungen des Kriegs gegen Napoleon in vollem Gange war.
 
OldelliStefano1785 - n. 1823MerideRus
 Maler. (Vater: Giovanni; Grossvater: Giovanni Antonio; Brüder: Giuseppe; Ignazio; Santino). Auch er ist von 1808 bis 1823 in Moskau tätig, danach verliert sich seine Spur. Ein wichtiger Bezugspunkt war sicherlich der Architekt Domenico Gilardi aus Montagnola, der Stefano und seinem Bruder Santino Aufträge für die Innendekoration der von ihm errichteten Gebäude vermittelte.
  Domenico Gilardi, Architekt
 
OrelliAntonio Baldassare1669 - 1731LocarnoI
 Maler. (Sohn: Giuseppe Antonio, siehe unter Künstler I).
 
OrelliBaldassare1745 - 1793LocarnoI
 Maler. (Vater: Giuseppe Antonio; Bruder: Vincenzo Angelo, siehe unter Künstler I).
 
Orsi = d'Orsy, Orsina, Orsini, Horsina. Familie aus San Fedele im Val d'Intelvi (I)
 
OrsiProsperoca. 1560 - ca. 1633S. Fedele Intelvi (I)I
 Genannt Prosperino. Maler. Angeblich war er der erste Lehrer von Pier Francesco Mola in Rom.
  Prospero Orsi
Pier Francesco Mola
 
Orsolino= Orsolini. Familie aus Ramponio im Val d'Intelvi (I)
 
OrsolinoAntonioca. 1550 - ca. 1630Ramponio (I)A, I
 Stuckateur. (Sohn: Tommaso, siehe Künstler I). Arbeitete in Salzburg (Dom) und in Trient (Grabkapelle der Familie Lodron) unter dem Architekten Santino Solari aus Verna, Val d'Intelvi (I).
  Salzburger Dom
Grabkapelle der Familie Lodron
Santino Solari, Architekt
 
OrsolinoGiovanni1578 - 1660Ramponio (I)-
 Maler und Dekorateur. (Vater: Giovanni Battista; Cousin: Tommaso, siehe Künstler I). Hatte eine Werkstatt in Genua.
 
 
 © U. Stevens 2016
foot